Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur nächsten Mitgliederversammlung laden wir hiermit sehr herzlich ein:

Einladung als PDF.

02. April 2019, 14.00 – 16.30 Uhr
im Diakonie-Kolleg Hannover,
Kirchröderstr. 49A, 30625 Hannover

Wie bereits per E-Mail mitgeteilt, haben wir aus aktuellem Anlass die Mitgliederversammlung verschoben, um über die Informationen aus der landesweiten Schulleiterdienstbesprechung in Hannover zur Zukunft der Erzieherausbildung beraten zu können.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Genehmigung des Protokolls
  2. Berichte
    1. Kultusministerium (Ute Eggers)
    1. Regionale LAG’s
    1. Vorstand der LAG
  3. Ausbildungskonzept für Praxismentor*innen (Dr. Holger Küls)
  4. Wahlen
  5. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

für den Vorstand der LAGderFSP
Dr. Andreas Belle
Vorstandsmitglied

LAG Mitgliederversammlung am 13.11.2018 “Erzieher/innenausbildung – Quo vadis?”

14:00-16:40 Uhr Hannover, Diakonie-Kolleg Hannover
Protokoll: Birthe Sander und Hanna Brockhaus, Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Bersenbrück

TOP 1 Begrüßung und Protokoll

Frau Haag begrüßt die Anwesenden im Namen des Vorstandes. Das Protokoll der LAG-Mitgliederversammlung vom 15.03.2018 wird ohne Änderungen genehmigt. 

TOP 2 Ausbildung in Teilzeit -Beispiele inhaltlicher Konzeptionierung

Frau Steinmann (Hannover) und Frau Haag (Wilhelmshaven) stellen eine inhaltliche Konzeptionierung der Ausbildung in Teilzeitform vor.

-Frau Steinmann informiert über die Struktur, Organisation und Inhalte des Modells der bbA (berufsbegleitende Ausbildung) im Diakonie Kolleg in Hannover. Hierbei wird benannt, dass die Ausbildung in 3,5 Jahren berufsbegleitend absolviert und eine 19,5 Std.-Woche für die Auszubildenden vorausgesetzt wird. Neben der beruflichen Tätigkeit in den (Praxis-) Einrichtungen erfolgt die theoretische Ausbildung durch Blockunterricht, Wochenendeunterricht und wöchentlichen Unterricht an einem Werktag (10-stündig). Darüber hinaus gehören Hospitationstage und begleitete Praktika zur Ausbildung. Unterrichtet werden die Ausbildungsklassen von einem dreiköpfigen-Kernteam, welches neben dem Theorieunterricht auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Auf Nachfragen wurde weiter informiert, dass die Beachtung der BbSVO insofern gewährleistet wird, dass die Auszubildenden, beispielsweise durch Hospitationen, mehrere verschiedene Bereiche kennenlernen können. Des Weiteren kann bisher von einer geringen Abbrecherquote gesprochen werden. Um an den Blockunterrichten teilzunehmen, nehmen einige Auszubildende Urlaub oder arbeiten vor und/oder nach. An den Schulen in Wolfenbüttel und Wolfsburg besteht darüber hinaus die Möglichkeit des Bildungsurlaubes. Für die Aufnahme in die berufsbegleitende Ausbildung wird seitens des Auszubildenden keine Berufserfahrung vorausgesetzt, die Ausbildung zur Staatlich geprüften Sozialassistentin/ Sozialpädagogischen Assistentin/ Assistenten reicht hierzu aus.

Als problematisch wurde herausgestellt, dass für die Auszubildenden ein Rollenkonflikt vorherrschen kann, da die KollegInnen der Auszubildenden auch als MentorInnen fungieren. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass auch in der Teilzeitform der Ausbildung der Erwerb der FH-Reife möglich ist, da auch hier der allgemeinbildende Unterricht erteilt wird.

-Frau Haag informiert über die Struktur, Organisation und Inhalte des Modells der bbA in Wilhelmshaven (Die Power-Point-Präsentation als Grundlage der Ausführungen wird auf der Homepage der LAG veröffentlicht.). Hierbei wird benannt, dass die Ausbildung in 3 Jahren (6 Semestern) berufsbegleitend absolviert wird. Neben der beruflichen Tätigkeit in den (Praxis-)Einrichtungen erfolgt die theoretische Ausbildung durch Blockunterricht, Wochenendeunterricht und wöchentlichen Unterricht an zwei Werktagen sowie durch ein Selbststudium seitens der Auszubildenden. Die praktische Ausbildung erfolgt durch das Arbeitsverhältnis und 180 Std. Praktikum in einem weiteren Arbeitsfeld mit einer anderen Zielgruppe (BbSVO). Absolviert wird dieses Praktikum im 3. und/oder 4. Semester durch einen Wochentag und/oder in einem Block oder aber auch in mehreren Blöcken, je nach vorheriger Absprache. Während der 3 Jahre werden sechs Praxisbesuche durchgeführt. Darüber hinaus gehören zur praktischen Ausbildung  Hospitationsgruppen, Bildungsangebote im Rahmen eines Projektes, kollegiale Beratung in Kleingruppen und unbegleitete Gruppenhospitationen.

Als herausfordernd wurde ebenfalls der Rollenkonflikt benannt. Hierzu wurde auf die Rolle der Auszubildenden Bezug genommen, da diese ebenfalls in einem Rollenkonflikt stehen, indem Sie KollegIn und Auszubildende sind. Eine weitere Herausforderung zeigt sich außerdem im Lernen sich zu organisieren und darin, vorherige längere Schul- und Ausbildungspausen zu überwinden. Des Weitern wurde der Hinweis darauf gegeben, dass die Nds. LSChB Förderungen ermöglicht. Wie lange diese noch gewährt werden ist jedoch nicht bekannt.

Auf Nachfragen wurde weiter informiert, dass die Notengebung bisher keine Schwierigkeiten bereitet und das auch Klassen unter 22 SuS eröffnet werden dürfen, da das Land Niedersachsen die Teilzeitform unterstützen möchte. Weitere Informationen zur Teilzeitausbildung bietet der niedersächsische Bildungsserver (www.nibis.de/).

TOP 3 Bericht Fachberaterin der Landesschulbehörde

Frau Eggers informiert über den Fachtag zur Kompetenzorientierung und resümiert, dass die Fachtagung zwar schnell viele päd. Fachkräfte informiert, jedoch die Homogenität sich als einer Herausforderung darstellt, sodass diskutiert wird, ob es künftig eine Angleichung auf Treffen in Kleingruppen geben soll. Des Weitern benennt Frau Eggers Innovationsvorhaben der Landesschulbehörde.

Innovationsvorhaben:

1. Sport und Bewegung (Frau Eggers, Lernsituationen für BFS und FS werden erstellt) 
2. Religion (Herr Kühls) 
3. Musik (Frau Janssen)
4. Anpassung des Qualitätshandbuches

Darüber hinaus wird darüber informiert, dass am 22.11.2018 eine Fortbildung zur Leistungsbewertung erfolgt und, dass die Rahmenrichtlinien für das berufliche Gymnasium  überarbeiten werden und die RRL für die FOS überarbeitet veröffentlicht wurden.

TOP 4 Berichte

-Landesvorstand:
Frau Kleuker stellt den Tätigkeitsbericht  des Landesvorstandes vor. Es wird benannt, dass neben den regemäßigen Arbeitstreffen und Veranstaltungen ein reger Telefon- und Mailkontakt besteht.

-Regionale LAG´s:
Die LAG Braunschweig informiert über einen Austausch bzgl. der schulischen Curricula und deren Stand sowie über die Ausführung der Teilzeitausbildung. 
Die LAG Weser-Ems informiert ebenfalls über einen Austausch bzgl. der Teilzeitausbildung (Erfahrungsaustausch) und über den Austausch über die Ausrichtung des Moduls Praxis und Reflexion der Praxis.
Die LAG Lüneburg informiert über den Austausch bzgl. der Kräfte des Städtetags, veröffentlichter Statistiken, der Vergabe von Praktikstellen, möglicher Öffentlichkeitsarbeit und einem Konzept zum Praxismentoring.

TOP 5 TüFF Trägerübergreifendes Fachforum Erzieher/innenausbildung “Miteinander statt Gegeneinander”

Frau Baden informiert, dass die Idee des trägerübergreifenden Fachforums “Miteinander statt Nebeneinander” so nicht bestehen wird, da es auf anderer Ebene so bereits besteht. Eine neue Idee ist ein digitales Fachforum (www.tueff-erzieherin.de), in dem Fachtexte vorgestellt und kommentiert werden können. Erreicht werden sollen alle interessierten päd. Fachkräfte. Herr Falk (?) informiert, wie eine Realisierung ermöglicht werden könnte. Voraussetzung zur Realisierung eines solchen digitalen Fachforums sind Autoren, Mentoren und Administratoren, die User freischalten. Es wird sich daher darauf geeinigt, dass der Vorstand eine Aufstellung möglicher Aufgaben(-bereiche) erarbeitet, für die anschließend Verantwortliche gefunden werden müssten.

TOP 6 Wahlen

Für die Wahl des LAG- Vorstandes sind zwei Vorstandsposten zu vergeben. Die Nachwahlen zum Vorstand werden, mit einer mehrheitlichen Abstimmung, auf die Märztagung verschoben. Es wird darauf hingewiesen, dass Interessierte sich jedoch gern bereits jetzt im Vorstand engagieren dürfen.

TOP 7 Verschiedenes

Es wird angesprochen, dass AbsolventInnen der BBS Einbeck von den Hochschulen und Universitäten keine Anrechnung der CPs erhalten haben. An anderen Schulen war dies nicht der Fall. Frau Eggers informiert daraufhin, dass die Hochschulen und Universitäten die CPs anrechnen dürfen, aber nicht müssen. Es wird empfohlen, dass sich die AbsolventInnen bei der Studienberatung der jeweiligen Hochschulen und Universitäten erkundigen, wer für die Anrechnung der CPs zuständig ist (Antrag auf individuelle Anrechnung).

Die nächste LAG- Mitgliederversammlung findet am 12.03.2019 um 14:00-16:30 Uhr statt.

Protokoll als PDF zum Download.

Protokoll der LAG Mitgliederversammlung am 15.03.2018 „Erzieher*innenausbildung- Quo-vadis?“

14:00 – 16:40 Uhr Hannover, Diakonie-Kolleg Hannover
Protokoll: Susan Hosseini, Herman-Nohl-Schule Hildesheim

Protokoll als PDF zum Download.

TOP 1: Begrüßung und Protokoll
Frau Haag begrüßt die Anwesenden sowie Frau Bayir und Herrn Dünnewald vom MK im Namen des Vorstandes. Das Protokoll der LAG-Mitgliederversammlung vom 14.11.2017 wird ohne Änderungen genehmigt.

TOP 2: Positionspapier – Bericht über die Gespräche des Vorstands mit den Landesfraktionen
Herr Beller verweist auf die geänderte Tagesordnung und stellt die Tätigkeiten des Vorstandes in Bezug auf das Positionspapier der LAG vor. Seit der letzten Sitzung der LAG wurde das Positionspapier u.a. an die Fachberater*innen der verschiedenen Trägerverbände, den Landeseltern- und Schülerrat, der Kinderrechtskommission, der Leuphana Universität und dem Nifbe verschickt, um die Position der LAG und der Fachschulen zu multiplizieren.
Zudem haben Gespräche mit den CDU- und SPD- Fraktionen und dem Arbeitskreis Bildung und Kultus stattgefunden, bei denen die verschiedenen Positionen zur Entwicklung der Erzieher*innenausbildung kontrovers diskutiert wurden.

Top 3: Bericht aus der regionalen LAGs
Braunschweig: Aufgrund der Aktualität wurden die eigentlichen Tagesordnungspunkte zurückgestellt und vor allem das Positionspapier intensiv diskutiert. Herausgekommen ist, dass aus Sicht dieser regionalen LAG einige Punkte zu kurz kommen und noch stärker betont werden müssen, wie z.B. die Stärkung des DQR Level 6, die Einführung eines zweiten Studienortes in Niedersachsen und der Quereinstieg in die Ausbildung.
Darüber hinaus fand auch ein offener Austausch zu den neuen RRL und den Prüfungsmodalitäten statt.

Lüneburg: Auch hier stand das Positionspapier im Fokus des Treffens. Ziel war es eine gemeinsame Haltung und Argumente zu entwickeln, wie die Standpunkt der LAG an die Träger weitergegeben werden kann. Da bereits Träger an die Schulen herangetreten waren, die Interesse an anderen Formen der Ausbildung hatten.

Weser-Ems: Thema dieser regionalen LAG war vor allem der Fachkräftemangel, die Prüfungsmodalitäten und die Prüfungen unter modularisierten Bedingungen.

Über die Berichte aus den regionalen LAGs wird von der BBS Verden berichtet, dass es eine Anfrage von PANORAMA (NDR) zur Ausbildung als Erzieher*in und zum Fachkräftemangel gab. Eine Kooperation der BBS Verden mit dem NDR hat nach anfänglichen Gesprächen jedoch nicht stattgefunden, da die entsprechende Redakteurin nicht an der Position der Schule (für Beibehaltung der Qualität etc. siehe auch Positionspapier) interessiert war, sondern einen konträre Haltung hatte.
In den Kitas in der Region wurde aber bereits gedreht, wobei die Inhalte und Aussagen nicht bekannt sind. Ob, wann und in welcher Form der Beitrag erscheint ist noch nicht klar: Es erfolgt ein Hinweis auf die Mediathek.

TOP 4: Nachrichten aus dem Kultusministerium zur Gewinnung von Fachkräften für die Kita. Niedersachsenmodell- praxisintegriert und berufsbegleitend (Aktualisierung und Fortführung des letzten Vortrags v.14.11.17)

Herr Dünnewald und Frau Bayir informieren über die Gespräche und bisherigen Entwicklungen zum Thema Fachkräftemangel. (Die Power-Point-Präsentation als Grundlage der Ausführungen wird auf der Homepage der LAG veröffentlicht.)

Herr Dünnewald betont noch einmal den hohen Bedarf an Fachkräften, der sich wie folgt begründet:

  • Drittkräfte für Kita und Krippe
  • Forderungen zur Auflösung von Schulkindergärten
  • Ausbau der Ganztagsangebote
  • sowie die Bedeutung der Sprachförderung und entsprechenden Angeboten

Die Schulen im Land würden dem zunehmenden Bedarf durch höhere Ausbildungszahlen zwar nachkommen, dennoch lasse sich der Spagat, zwischen einer politischen Entscheidung und der sofortigen Reaktion der Ausbildungsstellen nicht immer so schnell bewältigen, sondern benötige zum Teil auch etwas Zeit.
Das Ziel der Politik sei es vor allem einen schnellen Erfolg vorweisen zu können, statt eine stufenweise Realisierung zu unterstützen, wodurch sich der Druck auf die (Fach-) Schulen auch zukünftig noch weiter erhöhe.

Problematisiert wird, dass der Begriff der „Dualisierung“, der in den Koalitionsvereinbarungen verwendet wurde, fatale Folgen haben kann, nämlich dass es zu einem defensiven Einstellungsverfahren an den Schulen kommen könnte. In diesem Zusammenhang betont Herr Dünnewald, dass es wichtig sei weiterhin Lehrerstellen zu beantragen, Schulplätze einzurichten und Sondereinstellungsverfahren zu initiieren. Da durch diese Schritte der hohe Bedarf deutlich wird und es der beste Weg gegen die Dualisierung und die nicht gewünschten Veränderungen in der Erzieher*innenausbildung sei.
Darüber hinaus lobt Herr Dünnewald die im Rahmen dieser Diskussion entstanden Papiere, das Engagement und die Diskussion, die auf verschiedenen Ebenen stattgefunden hätten.

Aus den Gesprächen mit dem Landtag und dem Kultusausschuss berichtet Herr Dünnewald, dass

  • alle Gesprächspartner die Qualität der Ausbildung als wichtig erachten und diese auch weiterhin erhalten bleiben soll
  • das Zauberwort vor allem die kostenfreie Ausbildung (BAföG etc.) und insbesondere die Vergütung sei. Es hier aber keine flächendeckenden Lösungen, sondern regionale Unterschiede geben wird, was den Wettbewerb der Schulen untereinander erhöhen kann.
  • Vor allem über ergänzende Ausbildungsformate zusätzlich zu den bisher etablierten nachgedacht werden muss.

Als Neuerung in den Diskussionen wird die dreijährige Ausbildung Sozialpädagogische Assistentin/ Assistent mit berufsbegleitender Vergütung als Innovationsvorhaben vorgestellt. Wobei Herr Dünnewald die folgenden Bedenken äußert: Die Zielgruppe sind 16-Jährige ohne berufliche Vorbildung, die zwar 800 Euro von den Trägern erhalten, es aber keine Anrechnung auf den Fachkräfteschlüssel gibt und Verträge mit Kooperationspartner geschlossen werden müssen etc.
Um zu schauen, wie mit diesen Bedingungen umgegangen werden kann, wird es in der Region Braunschweig ein Innovationsvorhaben und einen Modellversuch geben. Herr Dünnewald formuliert, dass dieses Modell als Versuche auch scheitern dürfe, aber dann die Ergebnisse evaluiert werden könnten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass rein rechtlich jede Schule mit diesem Modell starten dürfe.

Frau Bayir vom MK weist noch einmal daraufhin hin, dass die Ausbildungsschulen in der Vergangenheit auch sehr aktiv gewesen seien und auch aktuell viel Aktivität im Feld vorhanden ist!!
Die Zahlen, die dem MK zu den verschiedenen Ausbildungsformaten vorliegen, sind in den Grafiken in der PP verarbeitet.
In der vergangenen Zeit habe eine Abfrage an den Schulen stattgefunden (per Mail und z.T. auch telefonisch von Frau Bayir selbst), ob es bereits Teilzeitmodelle gibt oder die Bereitschaft bestehe Teilzeitmodelle einzuführen. Dabei ist eine Erhöhung im Bereich der BFS von 23 auf 25 und im Bereich der Fachschule von 17 auf 24 Schulen zu verzeichnen, die entsprechende Angebote machen.
Schulen, die sich noch nicht in der Grafik wiederfinden, aber über ein entsprechendes Angebot verfügen, mögen sich bitte bei Frau Bayir melden.
Die Grafiken dienen unter anderem dazu zu verdeutlichen, wie viel Bewegung im Feld ist und wie „atmungsaktiv“ und flexibel die Schulen sind.
Die dargestellten Varianten und Neuerungen bewertet Herr Dünnwald insgesamt als vertretbar im Vergleich zu möglichen anderen Alternativen.
Wichtig ist die Verwendung der korrekten Begrifflichkeiten:
≠ dualisierte Ausbildung
= berufsbegleitende und vergütete Ausbildungsmodelle

Top 5 TüFF- Trägerübergreifendes Fachforum Erzieher*innenausbildung
Frau Kleuker und Frau Baden stellen das Modell TüFF vor. Ausgangspunkt sind die vielen Veränderungen, die in der Vergangenheit immer wieder im Rahmen der Erzieher*innenausbildung passiert sind, wie z.B. Akademisierung, Modularisierung etc. Ziel des Forums ist es die unterschiedlichen betroffenen Akteurinnen und Akteure der beruflichen Bildung sowie insbesondere die Lehrkräfte als Expert*innen in einem gemeinsamen Forum zu vernetzen. Insofern stellt es eine Abgrenzung zu der LAG dar, da sich verschiedene Ebene gemeinsam treffen. (Die Power-Point-Präsentation ist mit den wesentlichen Informationen auf der Homepage der LAG veröffentlicht.) Da es sich dabei sich nicht um ein fertiges Konzept, sondern bisher um eine Ideenskizze handelt, wird nach der Vorstellung des Forums der Nutzen und die Bedeutung diskutiert und weitere Ideen vorgeschlagen, die in die PP eingearbeitet wurden

Top 6: Verschiedenes
Am 17.04. gibt es eine RaKo zum Thema „Erzieher/-in und Sozialpädagogische/r Assistent/-in – Ausbildungsmöglichkeiten in Teilzeitform“ in Bad Salzdetfurth mit Frau Kühn und in Bad Zwischenahn mit Frau Jansen und Herrn Küls. Die Veranstaltungen sind inhaltlich gleich konzipiert. Es wird dabei um eine Bestandsaufnahme zum Thema insgesamt gehen sowie informative und praktische Teile zur Teilzeitausbildung geben. Die Anmeldung erfolgt über VeDaB.

Es erfolgt ein kurzer Bericht zur Veranstaltung „Mit Schule statt über Schule sprechen“ und die Bedeutung der ersten Lehrerfahrung von Praktikannt*innen der Leuphana Universität Lüneburg für deren weitere Berufsbiografie.

Die nächsten Termine für die LAG-Versammlungen 2018 und 2019 stehen fest. Am 13.11.2018 und der 12.03.2019. um 14:00 Uhr – 16.30 Uhr kommen wir wieder zusammen.

Gez. Susan Hosseini, Herman-Nohl-Schule Hildesheim