Satzung

Satzung der Landesarbeitsgemeinschaft der Berufsfachschulen für
Sozialassistent/in und der Fachschulen für Sozialpädagogik in Niedersachsen

§ 1 Ziele
1. Die Schulen, die in Niedersachsen Sozialassistentinnen/Sozialassistenten,

Erzieherinnen und Erzieher ausbilden, schließen sich zu der
Arbeitsgemeinschaft (im Folgenden abgekürzt „LAG“) zusammen.
2. Die Aufgaben der LAG sind:
a. Erfahrungsaustausch, Absprachen und Koordinierung in Fragen der Ausbildung;
b. Erarbeitung gemeinsamer Positionen, Vorschläge, Vorgehensweisen;
c. Vertretung gemeinsamer Probleme und Interessen gegenüber Ministerien, Behörden und
Verbänden sowie gegenüber der Öffentlichkeit.
3. In der LAG arbeiten Schulen unterschiedlicher Träger zusammen.
4. Sitz der LAG ist der Dienstort des Vorsitzenden.

§ 2 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft kann von jeder Schule – wie in § 1 genannt – beantragt werden. Der Vorstand entscheidet darüber.

2. Voraussetzung für die Aufnahme ist die staatliche Genehmigung der Ausbildungsstätte.
3. Es wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt.
4. Die Vertretung der Schule in der LAG erfolgt durch jeweils ein stimmberechtigtes Mitglied. Weitere Anwesende aus den Schulkollegien haben beratende Stimme.

§ 3 Organe
Die Organe der LAG sind Mitgliederversammlung und Vorstand.

§ 4 Mitgliederversammlung
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann entweder auf Beschluß des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder einberufen werden. Außerordentliche Sitzungen dürfen nicht an dem gleichen Tag einer ordentlichen Sitzung stattfinden.

§ 5 Vorstand und Vorsitz
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und 4 gleichberechtigten Stellvertretern, die für drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Sie repräsentieren die LAG nach außen.

2. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und ist für die laufenden Geschäfte verantwortlich. Seine Tätigkeit geschieht ehrenamtlich.
3. Der Vorstand kann die Mitglieder der LAG über das Vermögen der LAG hinaus nicht verpflichten. Eine persönliche Haftung der Mitglieder aus Rechtsgeschäften des Vorstandes ist ausgeschlossen. Desgleichen auch die der Vorstandsmitglieder für Rechtsgeschäfte der handelnden Vorstandsmitglieder.
4. Der Vorstand kann besondere Aufgaben an einzelne Mitglieder oder Arbeitsgruppen delegieren.

§ 6 Regionale Arbeitsgruppen
1. Im Bereich der einzelnen Regierungsbezirke können sich Vertreter der Mitgliedsschulen zu regionalen Arbeitsgruppen zusammenfinden.

2. Die regionalen Arbeitsgruppen können aus ihrer Mitte für 2 Jahre eine/n Sprecher/in wählen. Diese berichten dem LAG-Vorstand über die Arbeit der regionalen Arbeitsgruppe.
3. Der/die Sprecher/in kann von den regionalen Arbeitsgruppen autorisiert werden, – in Absprache mit dem LAG-Vorstand – Gespräche und/oder Verhandlungen mit der jeweiligen Bezirksregierung zu führen.

§ 7 Geschäftsführung
Das Verfahren des Geschäftsganges der LAG ergibt sich aus der Geschäftsordnung.

§ 8 Satzungsänderung und Auflösung
1. Eine Änderung der Satzung und die Auflösung der LAG können nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2. Bei einer Auflösung oder Aufhebung der LAG ist das Vermögen entweder einer Nachfolgeorganisation oder gemeinnützigen Zwecken innerhalb der Jugendhilfe zuzuführen.

§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Der Austritt aus der LAG ist jeweils zum Ende des Geschäftsjahres, das dem Kalenderjahr entspricht, schriftlich bis spätestens 30. November zu erklären.

2. Der Ausschluß einer Schule erfolgt bei Wegfall der Aufnahmevoraussetzungen.

Stand: November 2002